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Muckich.de ist unser Blog über das Leben als Familie mit zwei hochbegabten Kindern.

Wenn Kinder selbständig werden

Wow, habe ich diese Woche noch gedacht, Kathi ist schon richtig selbständig geworden. 

Dabei haben wir gerade eine ziemlich anstrengende Phase. Alles, aber auch wirklich alles wird ausdiskutiert. Sie will sich Freiheiten erkämpfen, mit allen Mitteln. Das fängt an, wenn ich ihr morgens ein Glas Wasser einschenke: "Das wollte ich aber selbst machen!!", geht weiter, wenn ich ihr die Autotür öffne: "Das wollte ich alleine machen!!" und hört nicht auf, wenn wir für das Spielen draußen im Garten und in der Umgebung die Bedingungen verhandeln.

Es ist nur eine Phase

Es ist die Phase zwischen Kindergarten und Schule. Die Phase, in der ein Kind scheinbar gerade nicht so genau weiß, wo es eigentlich hingehört. Ein Umbruch, ein Aufbruch ins Ungewisse. Im Kindergarten werden schon die Garderobenhaken woanders hingerückt, um Platz zu machen für die neuen Kleinen, die bald kommen. Ihr wird langsam klar, dass sie sich von einigen Freundinnen wird trennen müssen. Sie freut sich sehr auf die Schule, aber so ganz genau weiß sie ja auch nicht, was da auf sie zukommt. 

Was es nicht leichter macht, sind die Mitmenschen, die ständig Dinge sagen wie: "Wenn du in die Schule kommst, musst du aber...!" oder "Sitz mal still. Das musst du in der Schule auch!". Wieso muss man ein Kind in einer so aufregenden Phase noch zusätzlich unter Druck setzen und ihm die ganze Freude damit verleiden? Es gab ja genug Hin und Her in der letzten Zeit. Das Beste kam dann noch bei der U9 ...

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Überflieger?

Weil wir es jetzt endlich auch schriftlich haben, erzähle ich heute von Alex, der kürzlich eine Klasse übersprungen hat. Und wie das so ist, mit Vorurteilen, Sorgen, Bedenken und dem Vertrauen der Eltern ins eigene Kind.

Wieder einmal natürlich eine Entscheidung, die wir uns absolut nicht leichtgemacht haben. Kurz zur Vorgeschichte: Er ist ja schon früher eingeschult worden, mit gut fünf Jahren. Da hatte er sich bereits selbst das Lesen beigebracht. Im ersten Schuljahr war aber eigentlich noch alles in Ordnung, denn auch wenn der Stoff in der Schule ihm leicht fiel, war er gut damit ausgelastet, sich in den Schulalltag hineinzufinden. All solche Feinheiten wie z.B. ein verlorenes Radiergummi, zwischen zwei Unterrichtsstunden den Raum zu wechseln, daran zu denken, den Sportbeutel mitzunehmen und viele weitere Kleinigkeiten haben ihn sehr beschäftigt. Anfangs eine Katastrophe, die Tränenausbrüche zur Folge hatten, hat er im ersten Schuljahr gelernt, souverän damit umzugehen, sich getraut, andere Kinder oder Lehrer bei Unklarheiten zu fragen (und sei es auch nur, um sich einen Stift auszuleihen). Wow, und zum Schluss hat er dann sogar täglich allein (also mit einem Nachbarskind, aber ohne Mama) den Schulweg bewältigt. Er ist in diesem ersten Jahr nochmal richtig gereift und "groß" geworden. 

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Vorschulkind

Puh, das war in den letzten Wochen eine Zitterpartie. Und erst jetzt, wo sie vorbei ist, merke ich, wie mich das emotional doch sehr beschäftigt hat. Vielleicht ist das auch eine Erklärung dafür, dass Kathi eine ziemlich anstrengende Phase hat(te), denn Kinder haben ja für so etwas meist sehr feine Antennen und bekommen mehr oder weniger bewusst mit, dass in den Eltern etwas vorgeht.

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Ereignisse

Ganz aufregend ist es gerade bei uns, zumindest für die Kinder. Kathi feiert schon die ganze Woche Geburstag und ist sooo stolz, dass sie jetzt endlich fünf Jahre alt ist. Gestern haben wir ihren Kindergeburstag gefeiert. Wenn das eigene Kind am Abend sagt: "Das war ein richtig toller Tag!" dann hat man es doch irgendwie richtig gemacht. <3 

Wir haben mit 8 Mädchen in der Kochschule gefeiert. Dabei sind zauberhafte Kunstwerke entstanden. Zwischendurch wurde gespielt und vorgelesen. Zwischendurch gab es mal hier ein aufgeschürftes Knie, dort einen kleinen Schnitt in den Daumen, auch ein bisschen Heimweh nach Mama, aber mit viel ...

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12 von 12 im März - ein Besuch der Maker Faire Ruhr

Fotos habe ich gestern eifrig geschossen, aber die Füße waren abends platt und der Akku leer, so dass ich die 12 von 12 bei Draußen nur Kännchen heute nachreiche. ;-)

Wir waren gestern auf der "Maker Faire" - eine Messe von lauter Geeks und Nerds, die ihre Tüfteleien präsentierten - da gab es von blinkenden LED-Spielereien, Projekten mit Arduino-Programmierung, des Bestaunen einer Tesla-Spule, über Modelle aus dem 3D-Drucker bis hin zum selbstgebauten Elektronik-Schlagzeug so einiges zu sehen! Die Messe war auf Familien ausgelegt, so dass es auch für die Kinder genug Interessantes gab und viele Stationen zum Mitmachen ...

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