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Muckich.de ist unser Blog über das Leben als Familie mit hochbegabten Kindern.

Was machst du eigentlich den ganzen Tag? im März 2019

...wieder mit Verspätung, denn eigentlich versammeln sich alle mit ihren Blogbeiträgen bei Frau Brüllen immer schon am 5. eines Monats.

Ich berichte euch hier aum von unserem 5.März, allerdings bereits mit zwei Tagen Verspätung. So viel zum Thema "Was machst du denn eigentlich den ganzen Tag?" - gestern bin ich einfach nicht dazu gekommen, zu voll war meine To-Do-Liste (die ich leider auch nicht ganz geschafft habe).

Vorgestern aber, da viel der 5. dieses Mal auf den Veilchendienstag. Beide Kinder hatten keine Schule und der Mann einen Urlaubstag. Ich habe mir allerdings trotzdem den Wecker gestellt, denn ich hatte eine Verabredung in der Kochschule mit einem Weinhändler, der hier demnächst Kurse anbieten wird und ich musste noch aufräumen vom Kochkurs am Vorabend, auch wenn die Teilnehmer schon super fleißig mitgeholfen hatten. Spülmaschine ein- und ausräumen, noch ein paar große Teile spülen, Tischdecken und Geschirrtücher zum Waschen einsammeln, Müll entsorgen, da bleibt immer noch einiges übrig, was ich gern am Folgetag erledige, wenn es abends zu spät wird. 

Der Tag fing aber viel besser an: Ich stand unter der Dusche, als vorsichtig Alex einen Kopf durch die Badezimmertür steckte und fragte: "Mama, du trinkst einen Kaffee doch mit Milch, oder?" "Ja." sagte ich und dachte: "Oh, das ist aber nett, er kocht schon mal Kaffee? Dann beeile ich mich mal, damit ich den noch warm zu trinken bekomme...".
Wenig später scheppert es wieder an der ...

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Vertreter an der Haustür

Lieber Vertreter, der an meiner Haustür klingelt:

Erstens - es reißt mich aus meiner Arbeit heraus, was auch immer ich gerade mache. Du bringst leider kein Paket, auf das ich mich gefreut habe, so wie der Paketbote. Du bringst Werbung. Du möchtest etwas verkaufen. 

Zweitens - die meisten Dinge, die an Haustüren verkauft werden (wollen) habe ich schon, brauche ich nicht und will ich auch gar nicht. Wenn du also trotzdem etwas loswerden willst, oder zumindest ein offenes Ohr wünschst, dann erwarte ich zumindest ein höfliches Auftreten.

Was ich gar nicht, wirklich gar nicht leiden kann, (also so richtig GAR nicht!) ist es, wenn du meinst, du müsstest mit deinen Händen an meiner Hausfassade herumtatschen, um mir zu demonstrieren, dass die dringend mal gestrichen werden müsste. Was soll der Zweck sein? Sie mit fettigen Fingern erst noch dreckiger zu machen, damit du Recht behältst? Nein, so verkauft man (an mich) leider gar nichts... und sollte ich jemals die Fassade streichen lassen wollen, dann sicher von einer anderen Firma. Sorry. 

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Kindheitserinnerungen

Wenn ich meinen Kindern so beim Wachsen zusehe, erinnere ich mich immer wieder auch an meine eigene Kindheit. Ein paar dieser Erinnerungen möchte ich hier gerne aufschreiben. 

Meine Oma wohnte damals bei uns gegenüber und war fast jeden Tag bei uns - sie hat mittags das Essen gekocht, uns betreut und gehörte einfach mit dazu. Eines Mittags war ich mit ihr allein und sie hatte für mich aus den letzten Pflaumen des Jahres einen duftenden Pflaumenpfannkuchen gebacken. Den mochte sie übrigens selbst total gerne - sie liebte Pflaumen - aber da es nicht mehr viele Pflaumen gab, bekam ich ihn und für die Anderen hatte sie dann noch Apfelpfannkuchen gemacht. 

Erwartungsvoll bekam ich also meinen Teller serviert, verzog nach dem ersten Bissen jedoch ganz schrecklich das Gesicht. Meine Oma muss aber etwas geahnt haben - sie nahm sofort den Teller mit dem Pfannkuchen und hielt ihn unter fließendes Wasser! Leider konnte sie auch damit nicht verhindern, dass der Pfannkuchen, den sie mir schön süß hatte machen wollen, ordentlich versalzen war. Sie hatte in unserer Küche einfach die Gläser mit Salz und Zucker verwechselt. Sie war dann kreuzunglücklich, dass sie den einzigen Pflaumenpfannkuchen verhunzt hatte, ich war aber auch mit einem Apfelpfannkuchen sehr zufrieden. 

Als wir uns das am Abend erzählten, fiel meiner Mutter eine ganz ähnliche Geschichte mit ihrer Oma ein. Du der Zeit, als meine Mutter ein Kind war, bewahrte man Vorräte oft in Säckchen auf. Die Oma ...

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Ein Wochenende am Biggesee - mit Ausflugstipps

Neulich waren wir für ein Wochenende im Sauerland. Wir hatten Glück mit herrlich-sonnigem Herbstwetter, auch wenn es morgens noch so neblig war, dass man den Biggesee nur erahnen konnte. Gegen Mittag klarte es immer auf und war dann wunderschön. 

Wir haben in der Jugendherberge am Biggesee übernachtet und von dort aus ein paar Ausflüge gemacht - Jugendherbergsfeeling in Doppelstockbetten! Speziell an diese Jugendherberge habe ich aber noch nostalgische Erinnerungen. Ich war als Kind bzw. Jugendliche mit dem Chor mal hier und kann mich noch an einige Begebenheiten sehr gut erinnern, z.B. wie wir mit ein paar Mädels die Lieder der ...

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Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Im November 2018

Puh! 

Fast ein ganzes Jahr habe ich nichts geschrieben hier, stelle ich gerade fest. Das liegt an vielen Gründen... weniger Zeit, turbulentes Familienleben, an vielen Ecken und Enden ist es gerade nicht ganz einfach. Wenn die richtige Zeit dafür gekommen ist, werde ich sicher darüber auch noch schreiben. Aber jetzt steige ich erstmal wieder mit dem Tagebuchbloggen ein - bei Frau Brüllen könnt ihr noch viele weitere Tagebuchbeiträge lesen, wie immer am 5. eines Monats. Dort steht auch nochmal genau erklärt, wie es geht. 

Wie war nun also mein oder unser Tag gestern?

Um 5.50 Uhr klingelt mein Wecker neuerdings. Ich habe, weil es ...

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