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Muckich.de ist unser Blog über das Leben als Familie mit hochbegabten Kindern.

Update nach der Zeugnisvergabe

Bei uns hat das Überspringen der Klasse zunächst den erhofften Erfolg gebracht - im Rahmen des normalen Unterrichts konnte Alex nach und nach den verpassten (übersprungenen) Stoff nachholen. Das führte natürlich dazu, dass die ersten Klassenarbeiten keine Einsernoten waren, was aber ganz normal ist. Plötzlich hatte unser Kind Spaß an Mathe und betitelte es sogar als sein Lieblingsfach! Nach den anfänglich oben beschriebenen Startschwierigkeiten, die noch aus der alten Klasse herrührten wurde er aus der Reserve gelockt und schaffte es sowohl in der Schule, als auch bei den Hausaufgaben in zügigem Tempo zu arbeiten. Zeitweise liefert er sich sogar kleine Wettkämpfe mit einem der Klassenbesten, wer die Klassenarbeit als Erster abgibt! Das alles ohne unser Zutun, ohne Drängeln oder Ausübung von Druck, sondern rein durch die neue Situation, dass er gefordert ist, dass sein Ehrgeiz gekitzelt wurde und er auch wieder Erfolgserlebnisse hatte.

[Zur Erklärung: Er hatte in der alten Klasse gute Noten - diese stellten für ihn aber kein Erfolgserlebnis dar, weil keinerlei Anstrengung dafür nötig war. Es fühlte sich also nicht nach Anerkennung für eine erbrachte Leistung an.]

Ein halbes bis ein ganzes Jahr darf man ruhig Geduld haben und dem Kind das Aufholen zugestehen, denn würde es den Stoff zu schnell nachholen, steht man an der selben Stelle wie zuvor - es kann wieder langweilig werden und der Effekt ist verpufft. An diesen Punkt nähern wir uns gerade ...

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Elternsprechtag, Beratung, weiterführende Schule

Auch bei Alex fand vor den Weihnachtsferien noch ein Elternsprechtag statt. Hier ging es um die Beratung zur Auswahl der weiterführenden Schule. Er ist ja bereits im vierten Schuljahr und das wird jetzt nochmal spannend! ;-)

Wir waren mit der Lehrerin ja sowieso in ganz gutem Kontakt, da Alex nach Ostern nach dem Überspringen neu in die Klasse dazugekommen ist. Anfangs hatte er ein paar Schwierigkeiten mit dem richtigen Arbeitstempo und der Selbsorganisation. Oft brauchte er deutlich länger als seine Klassenkameraden, um im Unterricht seine Aufgaben zu lösen. Auch für die ersten mitgeschriebenen Arbeiten bekam er mit einem (oder zwei) zugedrückten Auge mehr Zeit zugestanden. Außerdem fiel im die Umstellung von einem fertig überreichten Wochenplan für die Hausaufgaben (in der alten klasse) bei frei einteilbarer Zeit hin zum täglichen Aufschreiben der Hausaufgaben, die von Tag zu Tag zu erledigen sind, ziemlich schwer. Nach den Sommerferien hatte er mehrmals vergessen, die Hausaufgaben in sein Heft zu schreiben (dabei aber die Mama und die Whatsapp-Gruppe der Eltern unterschätzt :-D ) und die Lehrerin gab ihm hier ein bisschen Unterstützung, indem sie kontrollierte, ob er alles ordnungsgemäß eingetragen hatte. 

Bis zum Elternsprechtag hatte er sich aber wirklich gut entwickelt. Die Hausaufgaben schreibt er inzwischen selbständig ab, denkt meistens daran, unterschriebene Tests und Arbeiten auch vorzuzeigen und entsprechende Briefe auch zu Hause abzugeben. ...

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"Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" im Februar 2017

Es ist schon wieder der Fünfte - nämlich im Februar 2017. Wahnsinn, das schwuppdiwupp der erste Monat des neuen Jahres schon rum ist! Ich tue mich immernoch schwer damit, 2017 beim Datum zu schreiben. 

Was wir heute so erleben, schreibe ich euch hier auf. Was bei den anderen so passiert, könnt ihr wie immer bei "Gut gebrüllt" nachlesen. 

Unser Tag startete heute (nach einigem Hin -und Herwälzen, weil da so ein paar kleine Füßchen irgendwo quer lagen) schon vor neun Uhr mit einem fröhlichen: "Mamaaaaaa, Papaaaaa ... aufstehen!! Ich habe eine Überraschung für euch!" Gnaaaa ... sonst spielen die Kinder am Wochenende meist ...

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Phänomania in Essen

Heute möchte ich euch von unserem Besuch im "Phänomania Erfahrungsfeld" in Essen berichten. Es hat uns dort nämlich so gut gefallen, dass wir bestimmt nochmal hinfahren werden. 

Das Phänomania befindet sich auf dem Gelände der Zeche Zollverein, die auf jeden Fall auch nochmal einen eigenen Besuch wert ist. 

Dieses Mal ging es uns aber ums Erleben, Erfahren und Erspüren. Denn im Phänomania Erfahrungsfeld gibt es lauter Austellungsstücke, die genau dazu da sind - die Sinne zu schärfen und sich selbst auszuprobieren. Das fängt bei dem Stein an, auf dem man mit geschlossenen Augen das Gefühl bekommt zu fliegen. Optische ...

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