muckich.

Muckich.de ist unser Blog über das Leben als Familie mit zwei hochbegabten Kindern.

Fulltime Job

Wenn ich nach meiner Arbeit gefragt werde, sage ich oft: "Najaaaa.... aber ich arbeite ja "nur" 25%." Aber wieso eigentlich nur? Und was mache ich während der restlichen Zeit?

Erstens ist es in meinem Beruf in der Regel so, dass es zwar viele Teilzeitstellen gibt, aber man leider nicht jeden Tag einfach weniger Stunden arbeitet, sondern ganze Dienste macht. Das bedeutet, ich arbeite zwar seltener, aber an den Tagen, an denen ich Dienst habe, bin ich auch voll da, also 8 Stunden. Und brauche dann Betreuung für die Kinder (ein riesiges Dankeschön an die Großeltern!). An allen anderen Tagen habe ich also frei - und trotzdem sind sie ziemlich ausgefüllt. Derzeit ballen sich die Termine. Auf der einen Seite übernehme ich ehrenamtliche Aufgaben. Auf der anderen Seite will mein Nebenjob ab und zu auch gefüttert werden, ich suche also nach Rezepten, durchstöbere Foodblogs, mache Werbung, schreibe und beantworte E-Mails, telefoniere, bereite mich auf die Kurse vor. Und - ach ja! - da sind ja noch zwei Kinder. Damit wären wir auch schon bei der Überschrift, denn die sind eigentlich der wirkliche Fulltime Job. Es ist eine riesige Umstellung für mich, dass Kathi statt einem 45-Stunden-Kitaplatz nun oft schon um halb 12 Schulschluss hat. Ich habe sie ganz bewusst nicht in der Betreuung oder im Ganztag angemeldet, denn meistens bin ich ja zu Hause (siehe oben). Zudem bringe und hole ich sie noch. Im vergangenen Schuljahr hatte der Ablauf sich so gut eingependelt, dass ich ...

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Ein schöner Tag...

"...die Welt steht still, ein schöner Tag...!" Das bekannte Lied aus einer Werbung kam mir in den Kopf, als ich mir überlegte, wie ich über diesen Tag bloggen will. Seitdem habe ich einen Ohrwurm. Ihr jetzt auch? Gern geschehen. :-)

Dabei stand die Welt eigentlich ganz und gar nicht still, an einem Donnerstag im  August. Das war für uns, und für allem für unsere "Kleine", die gar nicht mehr klein ist, ein besonderer Tag - der Tag der Einschulung. Sie hatte schon lange darauf hingefiebert und sich darauf gefreut. Viele, viele Menschen haben daran mitgewirkt, dass es wirklich ein ganz wunderschöner Tag geworden ist!

Auch, wenn wir es von Alex schon kannten, oder vielleicht gerade deshalb (über seine Einschulung habe ich damals gebloggt), waren wir natürlich auch ein bisschen mit aufgeregt. Gestartet sind wir in den Tag mit staundenden Augen, als Kati morgens die Schultüte entdeckte. Sie hatte sie sich zwar genau so gewünscht, aber noch nicht gesehen, wie sie fertig dann aussieht. Nach dem Frühstück sind wir dann zusammen zum ökumenischen Gottestdienst in der Kirche gegangen. Dieses Mal war er sehr schön. Thema der vorgetragenen Geschichte, bei der auch die Kinder und die Eltern eine Rolle übernahmen und so mit eingebunden wurden, war eine kleine Raupe, die durch den Garten stromert, mit dem Kohlkopf und den Radieschen spricht und sich hinterher zur Überraschung aller zu einem wunderschönen Schmetterling entwickelt. Wer sie noch einmal nachlesen ...

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Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Heute ist der 5. September und wie an jedem Fünften eines Montags sammelt Frau Brüllen im Blog "Gut Gebrüllt" Links von allen, die erzählen, was sie eigentlich den ganzen Tag so machen

Ich fange einfach mal an, auch wenn der Tag noch nicht einmal zur Hälfte vorüber ist. Nachher muss ich arbeiten und dann gibt es vielleicht nicht mehr so viel zu berichten. Heute abend werde ich den Blogbeitrag dann nochmal aktualisieren!

Zu allem Übel ist heute auch noch Montag. Wie beginnt so ein Tag?

06.30Uhr. Ich werde wach. Durch ein hässliches Geräusch - dem Klingeln des Weckers. Dreimal habe ich heute die Snooze-Taste gedrückt, bevor der Mann dann doch zuerst aufgestanden ist (eine Ausnahme, dass er zu Hause ist - er macht heute Homeoffice). Wir waren zwar ausnahmsweise für unsere Verhältnisse recht früh im Bett, sind aber noch platt von gestern.

Die lieben Kinder schlafen noch dermaßen tief und fest, dass es eine ganze Weile braucht, sie wach zu kitzeln. Kati hat heute zuerst Schule. Nach einigen Diskussionen um die Klamotten - die eine Hose ist zu eng, die andere gefällt ihr nicht - schafft sie es dann doch, angezogen am Küchentisch zu sitzen und mit uns zu frühstücken, während wir parallel dazu schon man Alex langsam wecken. 

07.50 Uhr. Die Zeit rennt, ich treibe Kati an, was natürlich eher das Gegenteil bewirkt bei unserer Trödelqueen. Letztendlich schaffen wir es ungefähr eine Minute, bevor es in der Schule zum ersten Mal klingelt, ins Auto und ...

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Wenn Kinder selbständig werden

Wow, habe ich diese Woche noch gedacht, Kathi ist schon richtig selbständig geworden. 

Dabei haben wir gerade eine ziemlich anstrengende Phase. Alles, aber auch wirklich alles wird ausdiskutiert. Sie will sich Freiheiten erkämpfen, mit allen Mitteln. Das fängt an, wenn ich ihr morgens ein Glas Wasser einschenke: "Das wollte ich aber selbst machen!!", geht weiter, wenn ich ihr die Autotür öffne: "Das wollte ich alleine machen!!" und hört nicht auf, wenn wir für das Spielen draußen im Garten und in der Umgebung die Bedingungen verhandeln.

Es ist nur eine Phase

Es ist die Phase zwischen Kindergarten und Schule. Die Phase, in ...

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Überflieger?

Weil wir es jetzt endlich auch schriftlich haben, erzähle ich heute von Alex, der kürzlich eine Klasse übersprungen hat. Und wie das so ist, mit Vorurteilen, Sorgen, Bedenken und dem Vertrauen der Eltern ins eigene Kind.

Wieder einmal natürlich eine Entscheidung, die wir uns absolut nicht leichtgemacht haben. Kurz zur Vorgeschichte: Er ist ja schon früher eingeschult worden, mit gut fünf Jahren. Da hatte er sich bereits selbst das Lesen beigebracht. Im ersten Schuljahr war aber eigentlich noch alles in Ordnung, denn auch wenn der Stoff in der Schule ihm leicht fiel, war er gut damit ausgelastet, sich in den Schulalltag ...

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