muckich.

12 von 12 im Januar

von Mama
am 13.01.2016 11:44

Nachdem ich schon am 5. Januar wie ein Tagebuch gebloggt habe, bin ich heute zum ersten Mal bei "12 von 12" dabei. Ich stelle fest: Es ist gar nicht so einfach, an einem ganz normalen Tag 12 Fotos zu machen! Ich habe es aber geschafft und hier ist unser Tagesablauf in Bildern:

Zuallererst begann der Tag für mich mit einer Kopfschmerztablette. Ich habe Schnupfen, die Nebenhöhlen sind dicht und das tut ganz schön weh. 

Als nächstes wurden schon vor dem Frühstück die wirklich wichtigen Fragen des Lebens geklärt.

Nämlich, wer heute dran ist, das Kalenderblatt abzureißen. Ein Kalender, zwei Kinder - das gibt jeden Morgen Diskussionen, wer denn gestern dran war und wer heute dran ist. Wir konnten uns dann aber einigen. To be continued ...

Nachdem die Kinder in Schule und Kindergarten verteilt waren, habe ich mich mit meiner Kollegin getroffen, mit der ich die Räumlichkeiten teile. Sie hat eine Beratungspraxis, ich darf dort demnächst Kochkurse geben. Wir haben noch Termine abgesprochen und einen Einkaufszettel mit noch fehlenden Dingen für die Metro geschrieben. Und wir haben die neue Kaffeemaschine eingeweiht! :-)

Wieder zu Hause, habe ich schnell noch die Tiramisupralinen fotografiert, damit ich erstens das Rezept bald online stellen und zweitens mein Mann heute die restlichen mit zur Arbeit nehmen konnte. Die Kollegen hätten sonst wohl eine Mahnung gerschrieben! :-D Leider musste ich mit Handy fotografieren weil just nach dem ersten Foto die Kamera ausging, der Akku war leer. Tolles Timing.

Dann war auch schon die Schule zuende und Alex brachte ganz stolz einen Test mit nach Hause, in dem er den ersten Platz belegt hat. Es gab sogar eine Medaille dazu. Er ist aber auch eine wahre Leseratte! Während ich schnell das Mittagessen zubereitete (es gab Arme Ritter mit Zucker und Zimt. Kein Foto, war zu schnell vertilgt) hat er noch schnell sein aktuelles Buch ausgelesen - Charlie und die Schokoladenfabrik [Werbung] - und mir beim Essen begeistert davon erzählt.

Am Nachmittag standen natürlich erstmal die Hausaufgaben auf dem Programm und dann ging es für beide Kinder zum Sport. Sie machen beide mit Freude Pazuru und ihre beiden Stunden liegen glücklicherweise nacheinander, so dass wir nur einmal hin und zurück fahren müssen. Zur Zeit wird fleißig trainiert, weil bald die nächsten Gürtelprüfungen anstehen. 

Auf dem Rückweg im Auto gab es leider schlechte Laune, Geheule und Trotzanfälle. Die Kinder hatten am Wochenende bei den Großeltern geschlafen und waren auch am Vorabend erst recht spät im Bett, so dass sie jetzt am Abend, ausgepowert vom Sport, hungrig und müde einfach hinüber waren. Nach dem ersten Butterbrot in Ruhe am Tisch zu Hause ging es dann schon wieder. 

Wir hatten das Auto schon in der Garage geparkt, aber dann fiel mir doch noch ein, dass ich ja nochmal los muss. Also wieder ausparken ... und zum Elternabend im Kindergarten fahren. Heute gab es einen Informationsabend für die Eltern der Vorschulkinder. Damit hatte ich dann auch Kathis Absolution, nochmal aus dem Haus zu gehen - sie freut sich dermaßen auf die Schule, dass alles, was mit ihrer Zeit als Vorschulkind zu tun hat, per se schon mal toll ist. 

(Im Hintergrund: ein Schlitten. Ob wir den dieses Jahr doch nochmal auspacken werden?)

Home sweet home. Um 21 Uhr war ich endlich wieder zu Hause. Die Kinder haben schon tief und fest geschlafen. 

Ganz Feierabend ist dann aber immernoch nicht. Der Tisch musste noch abgeräumt werden, der Mann hat noch die Spülmaschine ausgeräumt, Wäsche gewaschen und für mich programmiert. Ich bin oft erstaunt und dankbar, wie er dafür spät abends noch die Energie aufbringt, während ich schon platt auf dem Sofa versinke.

Genau das habe ich dann auch gemacht - mit einem Gläschen Wein und ein paar Erdnüssen. Ich habe dann etwas durch meine Timeline bei Twitter gescrollt (unmöglich, alle fast 1000 Tweets nachzulesen) und dann ein Buch lesen wollen. Leider fiel mir auf, dass ich gar nicht mehr wusste, um was es eigentlich ging, musste etliche Seiten zurückblättern und mir fielen dabei immer wieder die Augen zu. Mal sehen, ob es an meiner Müdigkeit lag, oder ob ich mit diesem Buch einfach nicht warm werde.

Weil mein Kopf immernoch schmerzte, habe ich meinen Rüssel noch ins Inhaliergerät gehalten. Hat aber leider auch nicht wirklich geholfen.

Anschließend habe ich noch eine Weile mit dem Mann unterhalten, wir mussten uns mehrmals gegenseitig auffordern, doch mal endlich ins Bett zu gehen und das haben wir dann letztendlich um ein Uhr nachts dann auch getan. Viel zu spät mal wieder. Zum Bloggen bin ich dann natürlich nicht mehr gekommen, deswegen reiche ich den Artikel heute nach. Ich könnte teilweise echt Tage gebrauchen, die 36 und mehr Stunden haben. Davon würde ich dann 12 Stunden ausschließlich schlafen! 

 

P.S. Wer aufmerksam mitgezählt hat, dem ist aufgefallen, dass es eigentlich nur 11 Fotos waren. Auf Instagram hatte ich noch eines dazugemogelt, das war aber nur ein Sreenshot vom heutigen Wetterbericht. Aufgrund des angekündigten Dauerregens und ziemlich eisiger Temperaturen habe ich die Walking-Verabredung mit meiner Freundin in eine Kaffeetrinken-Verabredung umgewandelt. (inzwischen auch noch auf morgen verschoben)