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12 von 12 im März - ein Besuch der Maker Faire Ruhr

von Mama
am 13.03.2016 23:00

Fotos habe ich gestern eifrig geschossen, aber die Füße waren abends platt und der Akku leer, so dass ich die 12 von 12 bei Draußen nur Kännchen heute nachreiche. ;-)

Wir waren gestern auf der "Maker Faire" - eine Messe von lauter Geeks und Nerds, die ihre Tüfteleien präsentierten - da gab es von blinkenden LED-Spielereien, Projekten mit Arduino-Programmierung, des Bestaunen einer Tesla-Spule, über Modelle aus dem 3D-Drucker bis hin zum selbstgebauten Elektronik-Schlagzeug so einiges zu sehen! Die Messe war auf Familien ausgelegt, so dass es auch für die Kinder genug Interessantes gab und viele Stationen zum Mitmachen einluden. Es gab sowohl Workshops (die man aber vorher hätte buchen müssen), aber auch Bastelaktionen, an denen man einfach so teilnehmen konnte. Wir haben z.B. in hochkomplizierter Falttechnik eine Schachtel gebastelt. 

Die Maker Faire fand statt in der DASA - Arbeitswelt Ausstellung (ich glaube, die Abkürzung steht für Deutsche Arbeitsschutz-Ausstellung). Das hört sich zwar erstmal langweilig an, ist aber ziemlich spannend - hier ist fast alles ausgestellt, was man sich in der Arbeitswelt so vorstellen kann, teilweise auch zum Ausprobieren. Direkt eingangs ein moderner Flugsimulator, in dem man (ab 15 Jahre) auch Stunden buchen kann und der Arbeitsplatz eines Fluglotsen mit Radar. Dann alte Schreibmaschinen, Druckmaschinen, Computer. Das ganze Museum haben wir natürlich nicht gesehen, das hätte den Rahmen dieses Nachmittages gesprengt. In der DASA befinden sich derzeit zwei Sonderausstellungen, die ebenfalls einen Besuch lohnen. Das Hotel Global, in dem es um Globalisierung geht: Hier wird, wie in einem Hotel, in verschiedenen Zimmern das Thema aufarbeitet. In einem Raum wird ein Entwurf für ein Gebäude ausgestellt, das Moschee, Synagoge und Kirche in einem ist. In einem weiteren sitzt man im Zug von Jules Vernes und reist "in 80 Tagen um die Welt". In der zweiten Ausstellung geht es um "Roboter - eine Ausstellung zum Verhältnis von Mensch und Maschine". Wie der Rattenfänger von Hameln versammelte hier einer der fahrenden Roboter, die durch die Ausstellung führen, alle Kinder hinter sich. ;-) Dabei fährt er auch schon mal gegen ein Hindernis und sagt "Ups, da war etwas im Weg!" Ansonsten läuft ein Programm ab, das an verschiedenen Punkten etwas zu den Exponaten erzählt. Diese Ausstellung ist unbedingt einen Besuch wert!

Die DASA beinhaltet draußen noch eine komplette Baustelle mit Baggern, Kran & Co., dort geht es natürlich um das Thema Arbeitssicherheit und es können auch Führungen gebucht werden. Außerdem gibt es noch einen Kinderspielplatz, der zum Bauen einlädt - mit Bauhelmen und Handschuhen geht es an die Schaufeln, es gibt einen Zementmischer und ein Haus, das man mit Bausteinen aus Kork und Dachschindeln aus Holz immer wieder neu aufbauen kann. 

Wir haben alle Ausstellungen am Rande gestreift, aber natürlich reicht so ein Nachmittag mit 2 Kindern bei Weitem nicht aus, alles in Ruhe anzusehen, zumal wir ja eigentlich nur wegen der Maker Faire gekommen waren. Den Kindern hat es super gut gefallen und sie haben fast vier Stunden durchgehalten! Wir werden auf jeden Fall wiederkommen. 

Ich lasse jetzt einfach mal die angekündigten 12 Fotos für sich sprechen. :-)

Los geht's. Die Maker Faire Ruhr findet statt in der DASA in Dortmund. Es gibt sie dieses Jahr auch noch in anderen Städten, falls ihr dort mal vorbeikommt!

Ziemlich am Anfang wurden wir, sehr zur Begeisterung der Kinder, von R2D2 begrüßt. 

Radarschirm. Arbeitsplatz eines Fluglotsen.

Hier wird fleißig gebastelt. Nach komplizierter Falt-und Schneidetechnik entstand eine Schachtel. Der Betreuuer des Museums hatte ebenso wie wir mit der Falttechnik zu kämpfen, da er nur die Mittagspausenvertretung war. Dafür hatte er aber viele andere spannende Dinge zu berichten und uns am Ende sogar noch einen Bastelbogen für ein Hubschraubermodell geschenkt. Dankeschön! <3

Mittagspause ist wichtig und im Ruhrgebiet muss es natürlich eine Currywurst sein! ;-)

Ein Ausstellungsstück in der Küche des "Hotel Global". In dieser Kommode enthält jede Schublade das typische Essgeschirr eines anderen Landes. Erratet ihr, welches Geschirr zu welchem Land gehört?

Wo Computergeeks und -nerds unterwegs sind, darf für den #catcontent natürlich auch eine Katze nicht fehlen! Diese ist ein Therapieroboter für Demenzkranke, die aus verschiedenen Gründen nicht mit echten Tieren in Kontakt treten können. Sie miaut, wenn man sie streichelt. 

Felix, der Roboter kann deinen Gesichtsausdruck nachmachen. Genial!

Hier haben Kinder ganz viele Elemente gebastelt, die dann von einer Künstlerin zu einem Gesamtkunstwerk zusammengefügt wurden. Kathis erster Ausruf: "Mama, schau mal, Moleküle!" Ich war erstmal kurz sprachlos, bevor ich sie fragen konnte, woher sie denn das Wort wohl kennt... "Na von der Sendung mit der Maus!" :-)

Draußen gab es einige verrückte Fahrzeuge zu bestaunen.

Nach den vielen Eindrücken nochmal so richtig austoben auf der Kinderbaustelle.

Ein kleines Gadget hat auch noch den Weg in unsere Taschen gefunden. Das ist ein Hacklace. Als erstes wurde heute mal die Laufschrift mit eigenem Namen einprogrammiert. Es läuft mit der Arduino-Software. 

Alles in Allem ein sehr erfolgreicher, schöner Tag, der zu einer Wiederholung einlädt!