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Phänomania in Essen

von Mama
am 18.01.2017 12:00

Heute möchte ich euch von unserem Besuch im "Phänomania Erfahrungsfeld" in Essen berichten. Es hat uns dort nämlich so gut gefallen, dass wir bestimmt nochmal hinfahren werden. 

Das Phänomania befindet sich auf dem Gelände der Zeche Zollverein, die auf jeden Fall auch nochmal einen eigenen Besuch wert ist. 

Dieses Mal ging es uns aber ums Erleben, Erfahren und Erspüren. Denn im Phänomania Erfahrungsfeld gibt es lauter Austellungsstücke, die genau dazu da sind - die Sinne zu schärfen und sich selbst auszuprobieren. Das fängt bei dem Stein an, auf dem man mit geschlossenen Augen das Gefühl bekommt zu fliegen. Optische Täuschungen, Daumenkino, Magnetismus, alles lässt sich praktisch erleben, nicht nur durchs Anschauen, sondern auch durch Hören, Fühlen, Riechen. 

Es gibt z.B. Fläschchen mit einem bestimmten Geruch - man soll erschnuppern, um was es sich handelt. An anderer Stelle gilt es knifflige Holzpuzzles und Knobelspiele zu lösen oder ein löchriges Brett mit einer Holzscheibe zu überwinden, ohne dass sie durch ein Loch fällt. Auf einem Fahrrad trampelt man so lange, bis man die Energie aufwendet, die für eine Kamera und einen Bildschirm benötigt wird, in dem man sich dann selbst strampeln sieht. ;-) Die Türme von Hanoi dürfen gestapelt werden, es gibt (nicht nur) für die Kleineren aber auch eine Spielecke mit einer riesengroßen Menge an Bausteinen, aus denen sich wunderbare Gebäude errichten lassen. 

Im Keller geht es dann nochmal um Licht und Ton - den Klang sichtbar machen, indem man mit einem Bogen an einer Metallplatte entlangstreicht und die Muster im feinen Sand erkennt, die dann entstehen. Beleuchtung, die einen plötzlich ganz grau aussehen lässt. Styroporkügelchen, die sich durch Töne bewegen und vieles mehr.

Draußen kann man dann weitere physikalische Phänomene bewundern - unter anderem eine gekoppelte Schaukel oder einen Summstein. Außerdem kann man eine Fahrt auf den Förderturm buchen bzw. hinaufklettern. Wir haben das zeitlich leider nicht mehr geschafft, aber mit Sicherheit hat man dort oben einen ganz tollen Blick über diesen Teil des Ruhrgebiets. 

Zum Schluss oder zwischendurch kann man sich im netten Museumscafé noch mit Kuchen oder belegten Brötchen stärken. 

Es lohnt sich auf jeden Fall, dort mal einen Tag zu verbringen! Die Kinder waren teilweise super konzentriert bei der Sache, z.B. bei den Knobelspielen, und es hat ihnen sehr gut gefallen! Zum Schluss wollten sie gar nicht mehr gehen, wir wurden quasi herausgeworfen, als das Museum abends geschlossen hat! ;-)

Das Phänomania Erfahrungsfeld gibt es in Essen (das ist von uns aus das Nächste), aber auch in Carolinensiel und Peenemünde findet man ein Phänomania, das ist also sicher interessant für alle, die dort in der Nähe wohnen oder ihren Urlaub verbringen werden. Schade, dass wir das vor zwei Jahren bei unserem verregneten Sommerurlaub an der Nordsee noch nicht wussten! 

In Essen sind die Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 9-18 Uhr, sonntags und an Feiertagen von 10-18 Uhr. Neben der (oben verlinkte) Homepage gibt es auch eine Facebook-Seite.