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Wald-Abenteuer / Kletterpark in Velbert-Langenberg

von Mama
am 16.05.2017 09:10

Alex hatte im April Geburtstag. Dieser ging leider fast komplett unter, weil wir in der gleichen Woche auch seine Erstkommunion gefeiert haben. Das war für ihn in Ordnung, die Einladung zu Kaffee und Kuchen nach der Feier in der Kirche wurde zur Erstkommunions- und Geburtstagsfeier deklariert und wir hatten alle einen sehr schönen Tag!

Der Kindergeburtstag sollte aber nicht ausfallen und so zogen wir Anfang Mai los, um ein Wald-Abenteuer zu erleben. Wieder luden wir alle Kinder in zwei Autos und fuhren nach Velbert-Langenberg zum Kletterpark. Die Jungs rannten schon aufgeregt vor zur Anmeldung, ich zockelte mit dem gut gefüllten Bollerwagen hinterher. Zunächst mussten wir Erwachsenen ein paar Zettel ausfüllen, dann bekamen die Kinder (und der Papa) ihre Klettergurte mit Karabinerhaken und stapften los zum Startpunkt. Dort gab es eine Sicherheitseinweisung (ich selbst bin übrigens mit beiden Beinen fest auf dem Boden geblieben - einer musste ja auf die Verpflegung aufpassen und von unten Fotos schießen ;-)). Dann ging es über zwei verschiedene Parcours. Alle Kinder haben das super gemeistert! Der eine mutig voran, der andere etwas zögerlich, aber alle haben mitgemacht und tapfer durchgezogen, ich war ganz beeindruckt! 

Nach dem Kletterparcours meldeten die Ersten Hunger an und so gab es erstmal Kuchen und Getränke, bevor sie sich dann eine halbe Stunde im Kletterlabyrinth austoben durften (das muss man gesehen haben - ein Labyrinth aus Netzen, das hoch oben zwischen den Bäumen aufgespannt ist. Ich habe Fotos von unten gemacht!

Nach und nach tauchten verschwitzte Gesichter wieder aus dem Labyrinth auf, es gab eine Erfrischung mit Getränken und dann musste noch der Schatz der Waldzwerge gesucht werden. Dazu kann der Papa sicher besser selbst etwas aufschreiben, denn ich war nicht dabei, ich habe weiter die Verpflegung gehütet. Eigentlich dachte ich auch, die Bagage wäre fix dadurch - es gab eine Karte, verschiedene Aufgaben und Rätsel und sogar eine Hilfestellung mit Lösungen für den begleitenden Elternteil. Offensichtlich musste man aber trotzdem einfach sehr weit durch den Wald laufen, so dass ich mit meinem reichhaltig gedeckten Picknicktisch eine ganze Weile allein da saß. Ich habe die Zeit dann schon mal genutzt, um den Eltern Bescheid zu sagen, dass es wohl später wird, als die geplante Ankunftszeit um halb sieben. 

Eeeeeendlich wurde der Schatz gehoben und alle kamen erschöpft wieder bei mir an (die Süßigkeiten aus den Schatz-Tüten hatten die meisten da schon aufgefuttert). Es gab noch Abendessen, bestehend aus gekochten Eiern, Würstchen, Rohkost mit Tip, Laugengebäck und Kuchenresten. 

Um acht Uhr lieferten wir die Rasselbande dann wieder zu Hause ab und ich vermute mal, es haben alle gut schlafen können nach diesem Tag! ;-)

Der Kletterpark ist ein Hochseilgarten und beinhaltet neben den beiden Kinderparcours (die trotzdem ganz schön hoch sind; sie können nicht zu Fuß begleitet werden, aber sie haben ein anderes Sicherungssystem) auch noch anspruchsvollere Parcours für Jugendliche und Erwachsene. Für (Kinder-)Geburtstage kann man verschiedene Schatzsuchen oder andere Eventprogramme buchen. 
Im Nachhinein würde ich sagen, wäre die Schatzsuche gar nicht unbedingt nötig gewesen. Mit dem Klettern im Hochseilgarten und dem Austoben im Kletterlabyrinth wäre es eigentlich für die Kinder völlig ausreichend gewesen. 
Es gibt eine große Wiese und auch mehrere Holztische und -bänke, an denen man sein selbst mitgebrachtes Picknick ausbreiten kann, aber auch das Bistro "Baumhaus" oder man kann die Grillhütte mieten. Insgesamt lohnt sich ein Ausflug dorthin in jedem Fall! Neben dem Hochseilgarten gibt es noch einen Minigolf-Platz oder (nach Anmeldung) Bogenschießen.