muckich.

Was machst du eigentlich den ganzen Tag - im September 2017

von Mama
am 06.09.2017 10:43

Gut, dass hier bei "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" nicht die Fotos im Vordergrund stehen - ich habe nämlich vor lauter Alltag gestern gar keines gemacht. Wir hatten recht volles Programm, deswegen gibt es diesen Blogbeitrag heute mal in Kurzform als Aufzählung ;-)

  • Um 6.15 Uhr klingelt neuerdings hier der Wecker. Uaaaah, ist das früh! Da muss ich mich auch erstmal dran gewöhnen. Alex geht jetzt zur weiterführenden Schule und muss Bus fahren. Genial ist, dass er das nach gerade mal ein paar Tagen schon alleine macht! Ich schäle mich also aus der Bettdecke, wecke ihn kurz und gehe duschen. 
  • Nach dem Duschen muss ich ihn nochmal daran erinnern, sich doch bitte anzuziehen. Dann gehen wir frühstücken (und lassen die kleine Schwester noch schlafen). Zum Glück hatte ich den Tisch gestern abend schon gedeckt. Nun schnell nebenher noch die Butterbrotdosen bestücken und dabei die erste Tasse Kaffee trinken. Das Kind zum Zähneputzen schicken.
  • Nochmal alles kontrollieren - Handy eingesteckt (ja, ab dem 5. Schuljahr fand ich das so in Ordnung, aber da kann ich ein anderes Mal drüber schreiben), Busfahrkarte am Start, Schuhe an und los. Ich gehe immer zum Winken noch mit an die Haustür. <3
  • Nun muss ich flott Kathi wecken. Das dauert etwas. Sie ist verschlafen und verschnupft. Aber auch sie schafft es irgendwann, angezogen am Frühstückstisch zu erscheinen. ;-) Ich muss sie leider antreiben, sie trödelt ja sooooo gerne. Wir düsen auf den letzten Drücker los zur Schule und kommen wieder einmal erst nach dem ersten (aber vor dem zweiten!) Klingeln an. Dort wird uns mitgeteilt, dass die erste Stunde ausfällt. *augenrollgeräusch* Ich kann Kathi entweder wieder mitnehmen oder auf dem Schulhof spielen lassen - sie entscheidet sich für Letzteres, nicht ohne mir mit auf den Weg zu geben: "Mama, da hättest du gar nicht so meckern müssen, dass wir zu spät kommen!" Recht hat sie. 
  • Ich fahre wieder nach Hause, räume den Tisch ab, werfe die Spülmaschine an, koche mir eine weitere Tasse Kaffee und setze mich dann an den Schreibtisch. Ich muss die (englischsprachigen) Unterlagen für einen Chorwettbewerb durchlesen. Dann schreibe ich einen Artikel über das Ostercamp für das Labyrinth, das habe ich schon lange vor mir hergeschoben. In der nächsten Ausgabe wird schon auf die Anmeldung für das nächste Jahr hingewiesen. Alles ehrenamtlich, aber trotzdem viel Arbeit. Zwischendurch maile ich noch mit meiner Chefin, sie fragte nach gewünschten Diensten an den Feiertagen im Dezember. 

  • Um halb eins muss ich Kathi wieder von der Schule abholen. Leider ist ihr Schnupfen schlimmer geworden. Sie wollte heute zum ersten Mal im Schwimmverein hineinschnuppern, aber dass sage ich lieber ab. Wir haben nur kurz Zeit, etwas zu essen, dann geht es weiter.
  • Alex holen wir um halb zwei von der Schule ab und fahren direkt zur Musikschule, da schon um 14 Uhr seine Klavierstunde anfängt. Leider haben wir dort dann immer recht viel Wartezeit, da Kathi erst nach 15 Uhr Flöte spielt. In der Zwischenzeit werden Hausaufgaben erledigt, die Konzentration ist mehr schlecht als recht.
  • Nach der Musikschule geht es noch bei meinen Eltern vorbei, sie haben Essen übrig und wir dürfen uns eine Schüssel mit leckerem Dessert abholen! Das wird zu Hause direkt verputzt.
  • Kathi muss nun noch die Hausaufgaben zuende machen, mit Alex sortiere ich den Tornister, wir beschriften Hefte für die verschiedenen Fächer und packen ein, was am nächsten Tag gebraucht wird. 
  • Inzwischen ist es längt nach 17 Uhr und ich bin einigermaßen erschöpft. Die Sonne scheint und ich werfe die Kinder raus ;-). Sie düsen mit den Fahrrädern los. Ich hole auf dem Sofa kurz Luft und bereite dann das Abendessen vor. Die Kinder kommen auch nur eine Viertelstunde nach der vereinbarten Uhrzeit zurück, der Papa ist inzwischen von der Arbeit zurück und wir setzen uns gemeinsam an den Tisch. Leider bekommt Alex plötzlich schlimme Bauchschmerzen und mag daher nichts essen. 
  • Papa bringt die Tochter ins Bett, ich kümmere mich um den Bauchwehzwerg. Kirschkernkissen und ausruhen. Geht aber leider nicht besser, sondern endet mit Durchfall. Mäh. Nach viel Kuscheln und Trösten schläft aber auch er irgendwann ein, da ist es schon ca. 21 Uhr.
  • Die Eltern versinken auf dem Sofa. Ich zappe im Fernsehen herum und bleibe an einer Talkrunde hängen. Ich rege mich furchtbar über die AfD-Kandidatin auf (die ja dann netterweise die Runde verlässt, weil jemand sie geärgert hat) und schalte danach lieber ab und lese meine Twitter-Timeline. Nachdem ich schon auf dem Sofa zwischendurch eingeschlafen bin, raffe ich mich auf und schleppe mich um kurz vor zwölf die Treppe rauf, um ins Bett zu gehen.

So war es gestern. Heute kann es schon wieder ganz anders aussehen. ;-) To be continued.... 

[Foto von pixabay.com]