muckich.

Was machst du eigentlich den ganzen Tag? im März 2019

von Mama
am 07.03.2019 12:48

...wieder mit Verspätung, denn eigentlich versammeln sich alle mit ihren Blogbeiträgen bei Frau Brüllen immer schon am 5. eines Monats.

Ich berichte euch hier aum von unserem 5.März, allerdings bereits mit zwei Tagen Verspätung. So viel zum Thema "Was machst du denn eigentlich den ganzen Tag?" - gestern bin ich einfach nicht dazu gekommen, zu voll war meine To-Do-Liste (die ich leider auch nicht ganz geschafft habe).

Vorgestern aber, da viel der 5. dieses Mal auf den Veilchendienstag. Beide Kinder hatten keine Schule und der Mann einen Urlaubstag. Ich habe mir allerdings trotzdem den Wecker gestellt, denn ich hatte eine Verabredung in der Kochschule mit einem Weinhändler, der hier demnächst Kurse anbieten wird und ich musste noch aufräumen vom Kochkurs am Vorabend, auch wenn die Teilnehmer schon super fleißig mitgeholfen hatten. Spülmaschine ein- und ausräumen, noch ein paar große Teile spülen, Tischdecken und Geschirrtücher zum Waschen einsammeln, Müll entsorgen, da bleibt immer noch einiges übrig, was ich gern am Folgetag erledige, wenn es abends zu spät wird. 

Der Tag fing aber viel besser an: Ich stand unter der Dusche, als vorsichtig Alex einen Kopf durch die Badezimmertür steckte und fragte: "Mama, du trinkst einen Kaffee doch mit Milch, oder?" "Ja." sagte ich und dachte: "Oh, das ist aber nett, er kocht schon mal Kaffee? Dann beeile ich mich mal, damit ich den noch warm zu trinken bekomme...".
Wenig später scheppert es wieder an der Badezimmertür. Ich stehe gerade nackt im Bad, in der Hand die Unterhose, dich ich gerade anziehen will und zwei Kinder kommen mit stolz geschwellter Brust ein Tablett balancierend um die Ecke! Mit Kaffee und Butterbrot - ich war ein bisschen überfordert, denn wo hätte ich es abstellen sollen, auf dem Klo? Ich hab mich trotzdem gefreut, war aber froh, als der Mann die Situation rettete und das Tablett samt Kindern wieder Richtung Esszimmer bugsierte. Da habe ich mein vorbereitetes Frühstück dann sehr genossen (sie wollten es mir eigentlich ans Bett bringen, aber dafür war ich dann wohl zu schnell) ;-)

Nach dem Frühstück bin ich also erstmal unterwegs gewesen und habe Geschirr hin- und hergeräumt, bis alles wieder tipp topp aussah und meine Kräuterpflänzchen gegossen. Gegen Mittag war ich wieder zu Hause. Die Bagage hatte Hunger und so sind wir gestartet, um in ein schwedisches Möbelhaus zu fahren. Dort hab es erstmal Mittagessen mit einem wunderbaren Nachtisch (Apfelkuchen mit Vanillesauce!) und dann durften die Kinder im Bällebald toben, während ich mit dem Mann durch den Laden gerauscht bin, um die geplanten Dinge zu kaufen. Leider war dann im Abholregal nicht mehr alles vorrätig, so dass mir mit der halben Ladung wieder nach Hause mussten (vielleicht hat es uns aber auch vor einem Spontankauf bewahrt). Wie auch immer - wir haben lecker gegessen, die Kinder hatten Spaß und wir haben wieder etwas zum Zusammenschrauben.

Wieder zu Hause angekommen, haben wir noch ein bisschen gespielt, dann musste Kathi mit dem Papa los, zum Schwimmen. Ich habe es genossen, dass er das heute mal übernehmen kann (sonst bin ich immer mit ihr unterwegs, weil er um die Uhrzeit noch nicht von der Arbeit zurück ist). Dafür bekam ich in der Zwischenzeit ein kleines Klavierkonzert. Allerdings: "Die Klavierlehrerin hat gesagt, dass ich jeden Tag 10 Minuten üben soll." Aber bloooß aufpassen, dass nicht aus Versehen eine elfte dazukommt (mit Handy den Wecker gestellt). Er hat trotzdem diese Woche toll geübt, das ist nicht immer selbstverständlich. Vor allem hat er gemerkt, dass es hin und wieder doch Erfolge bringt, wenn man sich durch eine schwierige Stelle durchbeißt. Also nicht nur fürs Klavierspiel, sondern auch fürs Leben gelernt. ;-) 

Ich habe dann noch schnell kleine Pizzen in den Ofen geschoben, weil mir schon klar war, dass da gleich ein hungriges Raubtier vom Schwimmen zurückkommt. Das war auch so - wir haben also zu Abend gegessen und dann ging der Abend wie üblich zuende... Schultasche packen, Schulbrote schmieren und Brotdosen vorbereiten, Zähne putzen, Vorlesen, Singen, ab ins Bett. Ach ja, und das Kuscheln natürlich nicht vergessen! <3 

Der Mann war irre müde und ist ziemlich früh ins Bett gegangen, ich bin noch vor dem Fernseher kleben geblieben und dann ist es bei mir leider zu spät geworden. Wie fast immer. Weniger als sechs Stunden Schlaf reichen einfach nicht, das weiß ich doch ganz genau, aber trotzdem passiert es mir immer wieder. Hmpf. Vor dem Einschlafen habe ich noch meine To-Do-Liste für den nächsten Tag ins Handy getippt. Das soll man ja machen, damit einem diese Sachen nicht im Kopf herumkreisen und einen am Einschlafen hindern. Was daran gut sein soll, wenn einem dafür im Kopf herumkreist: " Wie soll ich das alles schaffen?" habe ich allerdings noch nicht herausgefunden. To be continued. (Kleiner Spoiler: Ich habe nicht alles geschafft. Einer der Punkte war, diesen Artikel zu schreiben. Da sieht man ja, was daraus geworden ist.)