muckich.

Das sind wir


Die Mama

Arbeitet eigentlich "nur Teilzeit", ist nebenbei aber auch noch selbständig, im Elternbeirat, in der Flüchtlingshilfe aktiv und ansonsten fast jeden Tag Taxifahrerin, Krankenschwester, Hinterher-Räumerin, Köchin, Terminmanagerin und Entertainerin für die lieben Kinder.

Der Papa

Geht unter der Woche morgens aus dem Haus, während die anderen noch schlafen und kommt pünktlich zum Abendessen zurück. 

Der Sohn

Alex ist acht Jahre alt und inzwischen im vierten Schuljahr. Er konnte schon lesen, bevor er mit fünf eingeschult wurde, daher war er seinen Mitschülern oft ziemlich weit voraus. Mathe konnte er schon immer gut, merkte das aber nicht, weil es teilweise so langweilig war, dass er gar keine Lust mehr hatte, den Grips einzuschalten und mal selbständig zu knobeln, wenn es ihm mal nicht einfach so zufliegt. Geheimwaffe: "Ich kann das nicht!" Mittlerweile läuft es aber deutlich besser, nachdem er nochmal eine Klasse übersprungen hat. Ein meist schüchterner, ruhiger Junge, der aber auch, wenn er aufgedreht ist, gerne mal den Kasper herauskehrt. Nach den Sommerferien geht es mit dem Gymnasium weiter und das wird bestimmt auch wieder ein ganz spannender, neuer Lebensabschnitt!

Die Tochter

Kathi, sechs Jahre alt und im ersten Schuljahr. Es war ein bisschen schwierig, Kindergarten und Schule davon zu überzeugen, dass sie früher eingeschult werden muss, im Nachhinein bin ich aber froh darum, dass wir uns durchgesetzt haben und halte es nach wie vor für die richtige Entscheidung.
Sie zeigt uns jeden Tag aufs Neue, was Entschlossenheit heißt. Sie ist temperamentvoll, quirlig, laut, anhänglich, verschmust und hat doch manchmal ein so kleines Herzchen. Mit ihr wird jeder Tag zu einer neuen, spannenden Herausforderung.

Die Hochbegabung

Zieht sich schon durch unsere Familiengeschichte, daher waren wir "vorgewarnt". Die Kinder sind inzwischen beide getestet (und natürlich werde ich hier keine Testergebnisse veröffentlichen!). Durch unsere persönliche Geschichte waren wir aber "vorgewarnt" und haben sehr früh Unterstützung und Beratung gesucht und gefunden, unter Anderem in der DGhK e.V. 
Was das bedeutet und warum es manchmal nicht so einfach ist, hochbegabte Kinder zu haben, darüber möchten wir hier berichten. Wir möchten aber auch aufräumen mit einigen Vorurteilen und zeigen, dass wir einen ganz normalen, oft chaotischen Familienalltag haben und weder Streber noch überehrgeizige Eltern sind. Wie eigentlich alle Eltern wollen auch wir genau das, was sich für unsere Kinder gut und richtig anfühlt. Dass sie genau so sein dürfen, wie sie sind und niemand sie verbiegt. Dass sie glücklich und ohne allzu viele Sorgen aufwachsen dürfen.